Ein Blitzmodus, der auch als Permanentblitz bezeichnet wird und häufig bei Aufnahmen mit Gegenlicht eingesetzt wird.
Das Motiv bei Gegenlichtaufnahmen wird ohne Blitz häufig unterbelichtet, während der hellere Hintergrund normal abgebildet wird. Durch Zuschalten des Aufhellblitzes wird das eigentliche Motiv besser belichtet.
Die Auflösung beschreibt die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), aus der ein Digitalbild besteht. Da das Seitenverhältnis bei Digitalkameras in der Regel 4:3 ist, hat z.B. ein 7 Megapixel Bild die Abmessung horizontal 3.072 Bildpunkten zu vertikal 2.304 Bildpunkten (3.072x2.304 = 7.077.888)
(siehe auch AF) Der Automatik-Fokus ist eine elektromechanische Objektivbaueinheit, die anhand unterschiedlicher Messverfahren das Objektiv scharf stellt.
Der Bildstabilisator ist ein optisches oder elektronisches System, welches eventuelle Verwacklungsunschärfen durch verhindert oder minimiert. Je nach System passt der Bildstabilisator automatisch die Einstellungen an und erlaubt auch bei schwierigen Lichtverhältnissen scharfe Bilder.
Die Entfernung zwischen dem Brennpunkt eines Motivs und dem Projektionspunkt hinter der Linse wird als Brennweite bezeichnet. Vereinfacht gesagt kann man mit einer großen Brennweite weiter entfernte Objekte großer abbilden.
Ein Beispiel: nehmen wir an, wir wollen einen 10 km entfernten Turm fotografieren. Bild 1 zeigt den Turm mit einer Brennweite von 18mm. Dabei erscheint der Turm kleiner, als bei einer Brennweite von 50mm (Bild 2). Der Brennpunkt der Bildebene hat sich also weiter in Richtung Turm verschoben.
Das Dateiformat gibt an, in welcher Art und Weise Informationen für Computer gespeichert werden. Je nach Informationsart gibt es unterschiedliche Dateiformate, die als Endungen an den Dateinamen angehangen werden. Zu den bekanntesten Dateiformaten im Bereich der Digitalfotografie gehören JPEG, TIFF und RAW. Mittlerweile verabeiten moderne Dgitalkameras auch Video- oder Audioformate wie bspw. AVI, MOV, MPEG, WAV oder MP3
Das Direct Print Order Format ist ein von der Fotoindustrie eingeführtes Verfahren, bei dem es dem Anwender erlaubt wird in der Kamera festzulegen, wie, in welcher Größe und Stückzahl Bilder ausgedruckt werden sollen. Diese Informationen werden auf der Speicherkarte hinterlegt und können von speziellen Fotolaboren bzw. Druckern ausgelesen werden.
Die Farbtiefe gibt die maximale Anzahl von Farben, die eine Digitalkamera erfassen und verarbeiten kann. In der Regel erreichen diese Geräte eine Farbtiefe von 24 Bit (8 Bit pro Primärfarbe Rot, Grün und Blau), was für eine farbechte Darstellung ausreichend ist und ca. 16 Millionen Farbabstufungen erlaubt.
Das ist Histogramm gibt die Verteilung der Tonwerte in einem Diagramm grafisch wieder. Anhand dieser Kurve kann man entweder in Echtzeit während der Aufnahme oder bei der Wiedergabe fehlerhafte Belichtungen erkennen.
Die Joint Photographics Expert Group stellten 1992 einen neuen Dateistandard vor, der nach ihnen benannt (JPEG oder JPG) Bilder verlustbehaftet komprimieren kann. Durch einen Algorithmus werden Dateiinformationen des Bildes umgerechnet und stark zusammengefasst. Bei starker Komprimierungen treten Artefakte auf, die die Qualität stark beeinträchtigen. Das Bild links ist gering und das Bild rechts sehr stark komprimiert.
Unter Kompatibilität versteht man die Vereinbarkeit verschiedener Komponenten innerhalb eines Systems. In der Digitalfotografie spricht man häufig von Kompatibilität in Zusammenhang mit Speicherkarten und Digitalkameras, bzw. Betriebssystemen und Digitalkameras.
Nickel-Metalhydrid-Akkus weisen eine doppelt so große Energiedichte wie NiCd-Akkus auf. Deshalb finden sie Einsatz in Fällen eines hohen Strombedarfes z.B. bei kurz aufeinanderfolgendem Auslösen des Blitzes.
Aufgrund ihrer Umfeldfreundlichkeit (cadmium- und quecksilberfrei) und der hohen Anzahl von Ladezyklen (300mal) werden sie auch für die Energieversorgung von Digitalkameras verwendet.
Der PASM Modus besteht aus vier unterschiedlichen Prioritätseinstellungen. Siehe auch: P-Modus oder auch Programmvorwahl A-Modus oder auch Blendenvorwahl S-Modus oder auch Zeitenvorwahl M-Modus oder auch Manuellvorwahl
Rohdaten (engl. raw) sind unbearbeitete Bilddateien, die in der Digitalfotografie in den meisten Fällen direkt vom Sensor auf das Speichermedium geschrieben werden. Dieses Verfahren erlaubt die verlustfrei Nachbearbeitung der Bilder, hat allerdings den Nachteil, dass die Dateien oftmals sehr groß, da unkomprimiert, sind. Bei Digitalkameras beschränkt sich der Einsatz hauptsächlich auf digitale Spiegelreflexkameras, wobei mittlerweile jeder Hersteller ein eigenes Rohdatenformat nutzt
Die Schärfentiefe bezeichnet die Entfernung zwischen entferntestem und nächstgelegenstem Punkt, bei der das Motiv scharf erscheint ohne Veränderung der Fokuseinstellung.
(Universal Serial Bus)Externe Geräte können via USB an den Computer angeschlossen werden. Es unterstützt Plug and Play und Hot-Plugging, d.h. Anschluss von Peripheriegeräten im laufenden Betrieb. Dies ermöglicht einen schnelleren Datentransfer und den gleichzeitigen Betreib von bis zu 127 Geräten. USB 2.0 ist abwärtskompatibel
Einstellung der Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes:automatisch oder durch Voreinstellungen wie Tageslicht, wolkenverhangener Himmel, Neonlicht etc.